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Asylheimbetreuung

Laut UNHCR (Stand 2017) sind zurzeit ungefähr 60 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Konflikten und Verfolgung. Nie zuvor waren so viele Flüchtlinge weltweit unterwegs und die Zahl wächst laut UNCHR rasant an. Bei den ca. 60 Millionen Menschen werden jene nicht mitgezählt, die aufgrund ökologischer Krisen, Armut, Ausbeutung und Chancenlosigkeit gezwungen sind zu migrieren. Die Fluchtursachen sind vielfältig. Flucht vor Gewalt und Krieg, Perspektivenlosigkeit und Armut, Diskriminierung und Verfolgung, Rohstoffhandel und Landraub, Umweltzerstörung und Klimawandel.

Wenn wir von dem Thema Flucht sprechen, müssen wir uns bewusst sein, dass dies keineswegs ein kurzfristiger Zustand ist, sondern uns auch in den nächsten Jahren begleiten wird. Hierdurch ist es zwingend notwendig, sich auf die bevorstehenden Gegebenheiten einzustellen.

Als Firma richten wir uns entschieden gegen Hass, Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Die in Deutschland ankommenden Flüchtlinge suchen Schutz und keine Überwachung.

Die SDF GmbH & Co. KG. steht für dem Zuzug von Flüchtlingen offen gegenüber und sieht ihn für sich selbst als Chance zur persönlichen Entwicklung, als auch für die deutsche Bevölkerung allgemein.

Wir bei SDF leben eine aktive Willkommenskultur auch innerhalb unserer Firma. So pflegen wir nicht nur einen offen, höflichen und respektvollen Umgang mit unseren eigenen Mitarbeitern, sondern auch mit den Asylbewerbern in den Einrichtungen, die wir betreuen. Nach Möglichkeit passen wir uns an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner in den  Einrichtungen an und gehen auf deren individuelle Bedürfnisse im Rahmen unserer Möglichkeiten ein. Hinter jedem Asylbewerber steckt eine Geschichte.

Wir streben ein harmonisches Miteinander aller Beteiligten an. Unsere Mitarbeiter suchen dabei aktiv den Kontakt und das Gespräch mit den Bewohnern, damit wir schon frühzeitig aufkeimende Probleme erkennen können.

Als moderne und weltoffene Firma vertreten wir eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Hass und Fremdenfeindlichkeit. Unsere Mitarbeiter behalten stets ihre Neutralität und Objektivität gegenüber den Bewohnern und unterstützen dabei die karitativen Betreiber nach besten Wissen und Möglichkeiten.

Die hohe Qualität einer Firma im Umgang mit diesen Menschen ist außerordentlich wichtig, um das Konfliktpotential so gering wie möglich zu halten. Mit einem geschulten Auge und Ohr ist man oft schon im Vorfeld in der Lage Probleme zu erkennen.

 

SDF besitzt eine separate Fachabteilung Asylangelegenheiten, die sich ausschließlich mit Fragen der Sicherheit im Zusammenhang mit Geflüchteten beschäftigt.

In unserer eigens gegründeten Fachabteilung für Asylangelegenheiten stehen wir öffentlichen und privaten Betreibern von Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung. Wir unterstützen diese bei der Ausarbeitung und Beratung von Sicherheitskonzepten und deren Umsetzung in Asylheimen und Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete. Mit unserer Hilfe haben wir bereits erfolgreich zum Betrieb von Erstaufnahmeeinrichtungen und Flüchtlingsunterkünften beigetragen. Wir konnten einen hohen Standard etablieren und zu einem friedlichen Miteinander von Flüchtlingen beitragen.

Dank unseres langfristigen Engagements haben wir einen hohen Wissensstand und viel Erfahrung im Umgang mit  potenziellen Gefahrenquellen und Konfliktsituationen erworben. Gefahrenpotentiale im Vorfeld zu erkennen und auszuschließen reduziert bereits präventiv viele Probleme. Gerade dort wo Menschen auf engsten Raum mit geringen Rückzugsmöglichkeiten zusammenleben, werden immer Spannungen herrschen.

Konflikte

Wenn Menschen auf engsten Raum zusammen leben, sind Konflikte nie ganz auszuschließen. Je nach Flüchtlingsunterkunft variieren die lokalen Gegebenheiten oft erheblich. Viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religion leben in diesen Unterkünften zusammen. Sie alle verbinden allerdings begründete Zukunftsängste, Verzweiflung, Traumata und oftmals andere Erwartungen an das Leben nach ihrer Flucht. Bei Spannungen innerhalb dieser Gemeinschaft sind Ausweichmöglichkeiten oft begrenzt. Sobald schwelende Zwiespälte nicht frühzeitig erkannt und behoben werden, kommt es meist automatisch zum Konflikt. Das Zusammenleben der Bewohner wird meist durch eine Sprachbarriere untereinander erschwert, wodurch Missverständnisse und Lappalien zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen können.  Der bei einigen Flüchtlingen aufkeimende verteidigende Patriotismus führt teils zu stärkeren Auseinandersetzungen oder Massenschlägerei.

Mitarbeiter

Unsere Sicherheitsmitarbeiter besitzen alle die erforderlichen Qualifikationen zum Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft.

Dazu zählen unter anderem regelmäßige Auffrischungskurse als Ersthelfer, Brandschutzhelfer, im Deeskalationsmanagement, in der interkulturellen Kompetenz, Selbstverteidigung und Eingriffstechniken. Qualifizierungsmaßnahmen für Sprachen und Weiterbildungen im Bereich des Sicherheitsdienstes gehören für uns zur Standartausbildung. Unsere Mitarbeiter besitzen ein einwandfreies Führungszeugnis und die erforderliche Zuverlässigkeit, um die ihnen übertragenen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit des Kunden zu erfüllen

Da ein Großteil der von uns eingesetzten Mitarbeiter über die notwendigen Fremdsprachenkenntnisse verfügt, um in den üblichen Landessprachen der Geflüchteten  zu kommunizieren (zusätzlich zur englischen Sprache), können wir Konflikte effizienter und schneller lösen oder bereits verhindern. Unsere Mitarbeiter werden dadurch zu Ansprechpartnern, mit denen die Flüchtlinge reden können.

Wir bieten Ihnen kompetente Sicherheitsmitarbeiter, die verbal Konflikte deeskalieren können, aber auch im Ernstfall die Interessen des Betreibers, z.B. die Hausordnung, durchsetzen.

Um unsere Sicherheitsmitarbeiter effektiv auf den Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft vorzubereiten, haben wir ein umfangreiches Ausbildungsprogramm entwickelt, indem sie im Umgang mit Flüchtlingen geschult werden. Sie erhalten Kenntnisse bezüglich deren Herkunft, Kultur, Religion und Verhaltensmuster sowie psychologische Zusammenhänge und Deeskalationstechniken. Zum Abschluss der Schulung führt der Leiter unserer Fachabteilung ein persönliches Gespräch mit jedem Mitarbeiter, um seine psychische und physische Eignung für seinen Einsatz festzustellen.

Mit diesem Rüstzeug sind unsere Mitarbeiter für den Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft bestens geschult, sensibilisiert und übertreffen damit der von den staatlichen Behörden geforderten Anforderung bei Weitem.

Beschützen statt Bewachen

In den Zeiten des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses wie PEGIDA besteht nicht nur ein Gefahrenpotential von innen durch die Flüchtlinge selbst, sondern auch durch mögliche Angriffe von außen.

Es kommt in der Bundesrepublik vermehrt zu Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und somit ist das Schutzbedürfnis vor äußeren Angriffen deutlich gestiegen. Mit den geeigneten Maßnahmen und einer engen Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden können wir auch hier größtmögliche Sicherheit schaffen.

Zusammenarbeit mit Behörden

Um das erarbeitete Sicherheitskonzept umzusetzen, ist es stets erforderlich mit dem Betreiber, den beteiligten Behörden und dem eingesetzten Sicherheitsdienst eng zusammenzuarbeiten. Als Unternehmen unterstützen wir diese Kooperation mit all unseren Möglichkeiten, um so einen reibungsfreien Tagesablauf zu gewährleisten. Damit ermöglichen wir den caritativen Betreibern, sich im vollen Umfang um die Betreuung der Geflüchteten zu kümmern.

Wir bieten wir Ihnen ein automatisiertes Zugangskontrollsystem an, um den Zugang zur Einrichtung zu erleichtern. Dazu zählen die Erstellung von Bewohner- und Besucherausweisen im Scheckkartenformat mit integriertem RFID-Chip. Auf diesem Ausweis werden die persönlichen Daten des Asylbewerbers gespeichert und können jederzeit aktualisiert werden.

Mithilfe einer elektronischen Registrierung und Drehkreuzanlage können wir den Personenverkehr zielgerichtet steuern und behalten jederzeit den Überblick. Dieser Überblick ist gerade in Notfällen für die Rettungskräfte und den Betreiber wichtig. Zusätzlich wird die Dauer der Zugangsberechtigung gemäß der Kostenübernahme (KÜ) hinterlegt und nach Vorlage einer neuen KÜ verlängert. Sollte der Fall eintreten, dass einer Person der Zugang entzogen wird, verweigert die Drehkreuzanlage den unerlaubten Zutritt zum Objekt.